Tagesberichte Opti - Ostseecamp Damp 2011Alle Seglerinnen und Segler hatten die Aufgabe, während unseres Ostseecamps in Damp 2000 einen Tagesbericht verfassen. <-- Nun haben auch endlich die Bilder den Weg auf die Website gefunden. -->
Ein Bericht sollte die Erlebnisse des jeweiligen Tages spiegeln. Manche von ihnen hatten viel zu erzählen, andere hatten eher wenig zu berichten. Nun gut der Worte, lest selbst, was in Damp alles passiert ist.
Alle waren verschlafen, als wir im SVSt ankamen. Im strömenden Regen luden wir die Optis auf die Trailer und packten unsere Sachen in die Autos und den Anhänger, dann ging die Fahrt los!!! Nach 2 ½ Stunden hielten wir an und aßen etwas, nun konnte es weitergehen. Als wir nach 5 ½ Stunden Fahrt ankamen bauten wir die Zelte auf und endlich gab es etwas Warmes zu Essen.
Dienstag, 5. Juli 11 – Anja Thiel „Areise“ tönt es über den Zeltplatz. Das ganze Jungenzelt bestehend aus Jan, Franz, Johannes und Max weckt die anderen. Nachdem dann auch endlich Aaron aufgestanden ist, gibt es Frühstück. Brötchen, Butter, Honig, Salami, Käse und noch einiges anderes bedeckt den Tisch Für die Erwachsenen gibt Kaffee und Schwarzen Tee, für die Kinder Apfelsaft und Wasser. Beim Frühstück wurden Aaron und ich zum Abwaschdienst eingeteilt. Während wir abwuschen, bauten die anderen schon ihre Boote auf und zogen sich um. Als wir vom Abwaschen wieder kamen, gingen Oscar und Julia gerade zum Motorboot. Nachdem wir uns umgezogen hatten, kamen Oscar und Julia auch schon auf dem Motorboot und wir konnten endlich ins Wasser. Als wir beim Motorboot ankamen, war … Flaute … na super. Ganze zehn Minuten sind wir durch die Gegend geschippert, dann wurden wir an das Motorboot gepfiffen. Nach einer gefühlten Stunde, war welch Überraschung, immer noch kaum Wind, aber nach Meinung der Trainer genug Wind zum Segeln. Also sind wir noch ein bisschen gekreuzt, aber letzten Endes doch noch rein gefahren, mal ganz abgesehen davon, dass es Zeit fürs Mittagessen wurde. Kurz Erdbeeren mit Jogurt, kleine Pause, ein bisschen besprechen was jetzt gemacht wird und wieder raus aufs Wasser. Nach mehreren Pfadfinderstarts und am Wind kreuzen wurde es auch schon Zeit für das Abendessen. Die Lasagne schmeckte super. Danach haben wir noch im Hafen vorbeigeschaut und dann ging es auch schon ins Bett.
Mittwoch, 6. Juli 11 – Jan Kuipers Heute sind Joe, Max, Franz, Johannes und ich schon früher aufgestanden, um Brötchen zu holen. Als wir wieder da waren, wurden die anderen geweckt, wie am Tag vorher ließ sich Aron nur mit Sonderhilfe von Oscar und Julia aus dem Schlafsack treiben. Als wir dann gefrühstückt hatten, wurden die Boote recht flott aufgeriggt. Bei Windstärke 6, 1,2m hohen Wellen ist es wirklich kein Kinderspiel Optis am Strand ins Wasser zu lassen. Insgesamt schafften es nur Joe, Anja, Max, Aaron und Franz aufs Wasser, obwohl Aaron schon früh abtrieb und aufgeben musste. Selbst die die es aufs Wasser geschafft hatten, hatten so ihre Probleme und so wurde die erste Hälfte des Tages zu einer Rettungsaktion, bei der sich viele Boote Macken und schrammen holten. Nach dem Mittagessen vergnügten wir uns den Rest des Tages am Strand.
Donnerstag, 7. Juli 11 – Franz Sauerwald Heute war das perfekte Wetter um zu segeln. Es war warm und es wehte ein regelmäßiger Wind. Beim Frühstück haben wir frisch geholte Brötchen gegessen. In der 1. Trainingseinheit haben wir Kenterstarts und gewöhnliche Starts geübt. Danach gab es Fisch und Brot zum Mittagessen. Die Pause haben wir dann dazu genutzt Oscar und Aaron zu schminken. Das hat Spaß gemacht. In der 2. Trainingseinheit haben wir geübt in einer Reihe zu fahren und dann mit freiem Wind zu kreuzen. Dann gab es Nudeln mit Tomatensauce zum Abendessen. Nach dem Abendessen sind noch an den Strand gegangen und haben den Shows auf der Bühne zugeguckt, dabei haben wir Crêpes gegessen. Ich finde, dass der Tag sehr viel Spaß gebracht hat.
Freitag, 8. Juli 11 – Anja Thiel & Lily Hartmann 8:30. Was? Wir durften mal ausschlafen? Achso. Regen. Frühstück diesmal in einem Bierzelt und nicht im Freien. Während des Frühstücks wurde noch diskutiert, ob wir Segeln oder nicht. Fast alle Kinder waren dagegen, aber unsere Trainer wollten erst gucken, ob wir bei dem Wellengang raus fahren können oder nicht. Oben auf dem Deich stand jedoch schnell fest, dass das mit dem Segeln jetzt erst mal nichts wird. Da es Regnete beschlossen wir ins Meerwasser Wellenbad in Eckernförde zu gehen. Nach zwei Stunden Wellenbad, Whirlpool und Rutschen war dann auch die Sonne wieder da. Da die Erwachsenen noch mit Nav verabredet waren, sind sie auf einen Parkplatz außerhalb des Hafens gefahren. Da aber keiner von den Kindern wusste was jetzt los ist sind wir zusammen mit Julia zur Wasserskianlage nebenan gegangen. Nach einer guten halben Stunde haben wir uns gefragt, wo Rüdiger und Martin bleiben. Da sie nirgendwo bei uns waren, sind wir sie suchen gegangen. Gefunden haben wir sie nicht, aber Aaron hatte ja sein Handy. Doch wie in jedem schlechtem Film war sein Akku fast alle und keiner konnte die Handynummer eines Erwachsenen auswendig. Nach einigem Grübeln fiel uns dann ein, dass Aarons Mutter ja die Nummer von Engelhard haben muss. Also rief Aaron Bettina an, die dann Engelhard anrief und fragte, wo er denn sei. Wir bekamen dann über Bettina mitgeteilt, dass wir doch bitte zum Hafen kommen sollen. Da trafen wir dann auch die anderen. Dort gab es Mittagessen und danach sind wir wieder zum Campingplatz gelaufen. Als wir alle raus fuhren schien die Sonne an einem blauen Himmel. Wir segelten 1 ½ Stunden dann fing es an zu Regnen, dann auch zu stürmen, letztendlich zu Gewittern und es Hagelte. Wir trieben zum Hafen und mussten am Badestrand anlegen. Die Männer kamen um uns zu helfen und ein Auto mit Nav und Anne kam mit Handtüchern. Die Männer zogen die Optis an den Strand. Aaron, Franz und ich fuhren bei Nav und Anne im Auto mit, die anderen liefen am Strand entlang zum Campingplatz. Dort duschten erst mal alle warm und danach gingen wir im Hafen Abendessen, danach ging es ins Bett.
Samstag, 9. Juli 11 – Aaron Meshesha Am Samstag sind wir später aufgestanden, weil wir am Vortag spät ins Bett gegangen sind; trotzdem waren alle müde. Zum Frühstück aßen zwei Kinder nichts, da ihnen schlecht war und sie sich auch übergeben mussten. Später bekamen ein Erwachsener und ich noch Durchfall. Wir vermuteten, dass das von den Kartoffelpuffern kam, die wir am vorherigen Abend gegessen haben. Nach dem Frühstück machten wir die Boote fertig und zogen uns um und gingen aufs Wasser. Der Wind und die Wellen war sehr gut und wir nutzten diesen Umstand voll aus, indem wir zweimal sehr lange kreuzten. Leider mussten zwei von uns früher an Land, da es ihnen schlecht ging. Als wir reinfuhren klappe alles super. Unsere Trainerin Julia tauschte mit einem von uns, weil sie unbedingt segeln wollte. Zum Glück war sie leichter als unser Trainer Oscar und kenterte nicht fünfmal durch. Als wir an Land waren, gab es Mittagessen. Was es gab weiß ich nicht, weil ich nur Salzstangen und Studentenfutter gegessen habe. Danach begann die ganze Hektik mit dem zusammenpacken, bei der mein Zeltpartner und ich viele Liegestütz aufgebrummt bekamen, die wir sowieso nicht machten. Bevor wir uns auf den Weg zu Nav, einen Freund von Engelhard, zum Grillen machten. Mussten wir mit vereinten Kräften unsere Zelte festhalten, weil starkes Gewitter mit Sturmböen über uns hinweg zog. Das Zelt in dem ich schlief wäre sonst komplett zusammengefallen. Nachdem alle gegessen hatten, schauten wir die Frauenfußball-Weltmeisterschaft. Als Deutschland verlor, gingen wir frustriert nach Hause. Dort gingen wir alle ins Bett und schliefen sofort ein.
Sonntag, 10. Juli 11 – Joe Hartmann Sonntag war ein besonderer Tag, Lily eine von unseren Seglern hatte Geburtstag. Nachdem wir um 7 Uhr aufgestanden sind, gab es noch vor dem Frühstück Geburtstagskuchen mit SMARTIES. Bis zum Frühstück wurde gepackt und die Zelte wurden ausgeräumt. Nach dem Frühstück wurden die Zelte getrocknet, geputzt, abgebaut und eingepackt. Der Anhänger wurde mit allen Taschen beladen. Um 10 Uhr fuhren wir mit einer halben Stunde Verspätung ab. Wir fuhren 2 ½ Stunden, dann machten wir eine Pause, bei der jeder ein Eis bekam. Danach ging es mit neuer Kraft Richtung SVSt. Im SVSt angelangt haben wir schnell gemeinsam alles abgeladen und weggeräumt und noch die eine oder andere Geschichte interessierten Vereinsmitglieder erzählt.
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Aktivitäten
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